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BARENBURG - ein schöner Flecken mit bewegter Vergangenheit Im Mittelalter war Barenburg eine Ortschaft mit Fleckenrecht, das heißt mit bestimmten Privilegien. So genossen die Fleckensbürger persönliche Freiheit und Freizügigkeit, die sich z.B. in der Gerichtsbarkeit äußerte: Ein gewählter Bürgermeister und Rat übten gewisse Rechte aus. Anders als die Bauern waren die Bürger eines Fleckens nicht von einem Grundherrn abhängig. Nach einer alten Urkunde soll Barenburg im Jahre 1247 von den Hoyaer Grafen erbaut worden sein. Hier befand sich ein wichtiger Paß der alten Heerstraße zwischen Minden und Bremen, an dem die Grafen von Durchreisenden Zoll einnehmen ließen. |
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Da Barenburg mehrmals von Bränden heimgesucht wurde, ist heute kaum historische Bausubstanz
erhalten. Tradition und Bewahrung alter Werte spielen dennoch eine große Rolle.
Die kleine Gemeinde an der Bundesstraße 61 hat bis 1994 vier Mal den Kreiswettbewerb "Unsere Gemeinde soll schöner werden" gewonnen. Ausschlaggebend für die Preisvergabe an das Dorf, das durch viel Grün, standortgerechte Bäume und Büsche geprägt wird, war beim letzten Wettbewerb auch das komplette Wander- und Radwegenetz. Sowohl die Gemeinde als auch der Heimat- und Verschönerungsverein Barenburgs zeigen hier großes Engagement. Tradition und Dorfgemeinschaft Die Pflege von Kultur und Tradition hat in Barenburg einen besonderen Ort: Ein aus Borstel umgesetzter Stockspeicher dient heute als kulturelles Zentrum. Hier organisiert der Heimat- und Verschönerungsverein an jedem ersten Sonntag im Monat zum "Speichersonntag" ein vielfältiges Programm, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region anzieht. So zeigen die Veranstalter altes Handwerk und Brauchtum wie Weben, Spinnen, Flachsverarbeitung, Torfstechen oder Schafscheren. Kulturelle Veranstaltungen wie Bilder- oder Fotoausstellungen heimischer Künstler, Aufführungen von Gesangvereinen oder Volkstanzgruppen finden an "Speichersonntagen" ebenso statt wie spezielle Nachmittage für Kinder. Besonders sehenswert ist die Barenburger Kirche, in deren heutigem Bauwerk noch einige Mauerteile der Kapelle "Zum Heiligen Kreuz" aus dem zwölften Jahrhundert vorhanden sind. |
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Zu den beliebten Freizeitangeboten gehört auch das beheizte Freibad in Barenburg mit seiner 86
m langen Riesenrutsche.
Stolz sind die Barenburger auf ihre Theatergruppe, die mit plattdeutschen Theaterstücken zur Pflege der Mundart beiträgt. Der Heimat- und Verschönerungsverein, Turn- und Sportverein mit eigener Tennissparte, Frauen-Kirchenchor, Männergesangverein, Bläserchor, Freiwillige Feuerwehr, der Schützenverein, Boßelverein, Sportfischerverein, ein Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes sowie der Reichsbund tragen zur Belebung der Dorfgemeinschaft bei. Sportwerbewochen, Wandertage und Vereinsfeste laden alle Generationen zur Teilnahme am Dorfleben ein. Bildung und Arbeit In der Gemeinde Barenburg ist eine Grundschule, in der auch eine öffentliche Bücherei untergebracht ist. Die Musikschule des Landkreises bietet im selben Gebäude Anfängerkurse. Kinder ab drei Jahren können in dem 1992 neu erbauten Kindergarten einen Platz erhalten. Vorteilhaft für Barenburg wirkt sich die Nähe zur Stadt Sulingen aus, in der sich die Haupt-Arbeitsstätten befinden. Aber auch die Bereiche Handel, Handwerk und Gewerbe in Barenburg bieten zahlreichen Menschen einen Arbeitsplatz.
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